am 26.01.2014

Daumen hoch für den Einzelwettkampf im Weltcup der Kombinierer

Vorbereitungen für den Weltcup Nordische Kombination am Sonntag

Schneefall kann dem Wettbewerb nichts anhaben

Daumen hoch für den Einzelwettkampf im Weltcup der Nordischen Kombination in Oberstdorf. Seit fünf Uhr waren die Helfer im Einsatz zum Walzen und Schneeschaufeln im Schanzenauslauf und auf den Tribünen. Einem spannenden Wettkampf stand danach nichts mehr im Wege. Der Probedurchgang hat bereits stattgefunden mit einer Bestweite von 125,5 Metern des jungen deutschen Kombinierers Tobias Haug. Um 11 Uhr kann es weitergehen mit dem Wertungsdurchgang im Skispringen. Um 14.30 Uhr beginnt der 10 Kilometer Langlauf im Stadion im Ried. Da heißt es dann wieder Daumen drücken für das zehnköpfige deutsche Team, das sich für den Einzelwettbewerb bereits am Freitag qualifiziert hatte. wir

am 26.01.2014

Fans mit Kuhglocken, Fahnen und Tröten feuern Kombinierer an

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Starker Sprungwettkampf im Schneetreiben

Österreichische Fans mit Kuhglocken, Tröten und ein schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer – rund 4000 Zuschauer hatten sich vom Schneefall nicht beeindrucken lassen und waren schon am frühen Morgen in die Erdinger Arena gezogen, um die weltbesten Kombinierer anzufeuern. Im Gegenzug boten die 50 qualifizierten Topathleten einen starken Sprungwettkampf. Den weitesten Satz machte mit 138 Metern der deutsche Seriensieger dieses Winters, Eric Frenzel. Diese Weite reichte dem 25-jährigen Oberwiesenthaler am Ende aufgrund des Punktabzugs wegen leichten Aufwindes und einer missglückten Landung zwar nur für den dritten Platz. Frenzel wird um 14.30 Uhr mit einem Rückstand von 14 Sekunden im Langlaufstadion Ried ins 10-Kilometer-Rennen gehen.

Als Erster startet dort Christoph Bieler (Österreich) nach einem Sprung über 133,5 Meter. Überraschender Dritter im Sprungwettbewerb war der Tscheche Pavel Churavy, der sich jedoch in der Loipe schwerer tut als auf der Schanze. Zweitbester Deutscher und als starker Läufer mit hervorragenden Aussichten auf den Laufwettbewerb wurde Fabian Rießle, der als Achter mit einem Rückstand von 54 Sekunden in die Spur geht.

Vollgas in der Loipe heißt es auch für Johannes Rydzek, der mit einem Sprung über 121,5 Meter nur auf dem 20 Rang wiederfand und dafür einen Zeitrückstand von 1:26 Minuten gut machen muss. Tino Edelmann wird als 22. und einem Rückstand von 1:27 min fast gleichzeitig mit Wolfgang Bösl (1:30) ins Rennen gehen. Die übrigen Deutschen dürften mit dem Ausgang des Rennens nicht mehr zu tun.
wir

am 26.01.2014

Zum ersten Mal ein deutscher Sieg bei einem Weltcup in Oberstdorf

Siegerehrung Einzelwettkampf am Sonntag

Eric Frenzel gewinnt auch den Einzelwettbewerb

Zum ersten Mal bei einem Weltcup in Oberstdorf steht ein Deutscher ganz oben auf dem Podest. Eric Frenzel (Oberwiesenthal) machte es vor 4000 begeisterten Zuschauern wie am Samstag in der Staffel. Von Platz 3 hinter Christoph Bieler und dem Tschechen Pavel Churavy gestartet, setzte der 25-Jährige sich zunächst an die Spitze des Feldes, ließ sich dann aber wieder zurückfallen, um das Rennen nicht allein machen zu müssen. In der Fünfergruppe liefen neben Frenzel und Bieler der Japaner Akito Watabe, Jan Schmid aus Norwegen und der Österreicher Willy Denifl. Am letzten Anstieg dann zündete Frenzel wieder den berühmten Turbo und rannte seinen Konkurrenten auf und davon. Zweiter wurde Jan Schmid, Ditter der Japaner Aktio Watabe.

Johannes Rydzek hatte seinen mittelmäßigen Sprung am Vormittag mit einem beherzten Rennen wieder wett gemacht, das ihn von Platz 20 auf den sechsten Rang trug. Auch Björn Kircheisen und Tino Edelmann zeigten eine starke Laufleistung und arbeiteten sich im „Deutschland-Express“ auf die Plätze sieben und acht vor. Fabian Rießle konnte das enorme Tempo nicht mithalten und verlor seinen achten Platz nach dem Springen. Am Ende wurde der 23-Jährige vom SZ Breitnau Zwölfter.

Die Organisatoren von Oberstdorf zogen freudestrahlend Bilanz: "Es war ein absolutes Traumwochenende für uns. Erst der Neuschnee, dann die Sonne, zwei deutsche Erfolge und insgesamt 10 000 Zuschauer. Wir hätten es uns im Vorfeld nicht schöner wünschen können", so OK-Chef Stefan Huber und Skiclub-Präsident Dr. Peter Kruijer. Auch DOSB-Präsident Alfons Hörmann strahlte mit den deutschen Athleten um die Wette. "Mein Herz schlägt immer noch für die Skisportler. Grandios, was die Kombinierer hier geleistet haben."

Stimmen von der Pressekonferenz:
Akito Watabe (Japan, Dritter im Einzelrennen): "Ich bin mit meinem Rennen sehr zufrieden.Nach Neujahr war ich noch an einer Grippe erkrankt, da ist es schwer zurück zu kommen. Hier auf das Podest zu kommen, war sehr schön. Wir gehen jetzt nicht nach Hause, sondern noch nach Seefeld und dann zu den Olympischen Spielen."

Jan Schmid (Norwegen, Zweiter im Einzelrennen): "Ich war letztes Wochenende in Seefeld, wo es um die Plätze nach Sotschi ging, noch enttäuscht, heute bin ich super zufrieden. Ich habe gezeigt, dass ich für Olympia auch hätte gut sein können. Naja, nun kann ich mit einem guten Gefühl einen Monat Pause machen. Ich bin nicht gut im Sprint, darum habe ich heute gewusst, dass ich vor den zwei letzten Anstiegen Vollgas geben muss. Wenn mich dann jemand überholt, "Game over". Und das war dann der Eric." I

Eric Frenzel (Sieger): Heute waren die Bedingungen etwas schwierig, weil der Schnee langsam und stumpf war. Deshalb konnte ich nicht allein gehen, sondern musste auf die Zusammenarbeit in der Gruppe hoffen. Danach habe ich alles so gemacht wie gestern. Die Siege jetzt sind auf keinen Fall ein zu großer Rucksack für die Olympischen Spiele, weil es in den letzten Wochen konstant nach vorn gegangen ist. Ich nehme das Ganze als Sicherheit nach Sotschi mit.
wir/ttwß

am 25.01.2014

Allgäuer Alpenwasser neuer Partner von Johannes Rydzek

Johannes Rydzek

Mineralbrunnen aus Oberstaufen wirbt beim Weltcup im Allgäu erstmals mit dem Nordischen Kombinerer

Pünktlich zum Weltcup in Oberstdorf und kurz vor den Olympischen Spielen in Sotschi hat der dreifache Vize-Weltmeister aus Oberstdorf, Johannes Rydzek, mit einem weiteren Partner eine Zusammenarbeit vereinbart. Das Allgäuer Alpenwasser unterstützt ab sofort den 22jährigen Oberstdorfer und wird mit seinem Schriftzug unter anderem auf dem Sprungski des Olympiateilnehmers vertreten sein.

Persönliche Sponsoren sind für jeden Sportler wichtige Komponenten um den Leistungssport auf professioneller Ebene betreiben zu können. Wenn man sich dann noch dafür entschieden hat, statt einem Platz bei der Bundeswehr oder Bundespolizei ein privates Studium zu absolvieren, ist ein Partner umso wichtiger. “Bewusst verzichte ich auf die staatliche Förderung beispielsweise durch die Bundeswehr. Das ist sicher nicht der einfachste Weg, für mich persönlich aber der richtige”, betont Johannes Rydzek “Umso dankbarer bin ich auch für die Unterstützung durch das Allgäuer Alpenwasser. Sie unterstreichen damit auch die Verbundenheit mit dem Allgäu. Es ist für mich eine Ehre, für ein so traditionsreiches Produkt künftig zu werben", so Rydzek.
Gerd Berger, Vorstand der Allgäuer Alpenwasser AG, unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit für das Unternehmen. “Johannes ist ein sympathischer und erfolgreicher Botschafter für die gesamte Region, der auch wir uns verpflichtet fühlen. Eine Partnerschaft macht deshalb Sinn". pm

am 25.01.2014

Los geht’s – mit viel Sonne und top Schnee

DSV-Präsident Dr. Franz Steinle, Moderaotr Helmer Litzke, Bürgermeister Laurent Mies und Skiclub-Vorsitzender Dr. Peter Kruijer

Hervorragender Auftakt beim Weltcup in der Nordischen Kombination in Oberstdorf

Strahlender Sonnenschein und beste Schneebedingungen: Oberstdorf beschert dem Weltcup in der Nordischen Kombination kurz vor Beginn des Staffel-Wettbewerbs am heutigen Samstag eine Traumkulisse in der Erdinger Arena. Zum Sprungwettkampf von der Großschanze haben sich 4000 Zuschauer eingefunden, um die Kombinierer auf ihrer letzten Station vor den Olympischen Spielen in Sotschi zu unterstützen.

Zufriedene Gesichter auch bei den Organisatoren und Offiziellen: Der neue Präsident des Deutschen Skiverbandes, Dr. Franz Steinle, freute sich bei der Eröffnung über das große Zuschauerinteresse und angesichts der Topleistungen der deutschen Athleten im Training auf einen sicher spannenden Team-Wettkampf. Der Bürgermeister von Oberstdorf, Laurent Mies, lobte die perfekte Vorbereitung des Weltcups durch die vielen Helfer im Oberstdorf-Team und der Vorsitzende des Skiclubs Oberstdorf, Dr. Peter Kruijer, warf einen Blick in die Zukunft auf die Weltmeisterschaften im Skifliegen 2018 und die Nordischen WM ein Jahr später. Für beide Events hat sich Oberstdorf beworben. „Eine Veranstaltung wie dieser Weltcup, bei dem wir uns so hervorragend präsentieren können, ist sicher die beste Empfehlung“. wir

am 25.01.2014

Frankreich überrascht an der Schanze

Jason Lamy Chappuis

DSV-Asse gehen bei Kombi-Weltcup in Oberstdorf mit 28 Sekunden Rückstand in die Loipe

Die Staffel von Frankreich mit einem überragend springenden Jason Lamy Chappuis führt nach dem Springen von der Großschanze überraschend vor Österreich und dem hoch favorisierten Team des Deutschen Skiverbandes. Wilhelm Denifl aus Österreich erreichte bei traumhaften Wintersportbedingungen mit 139,5 Metern die größte Weite. Der Weltcup-Führende und Triumphator von Seefeld, Eric Frenzel, aus Oberwiesenthal war mit 130 Metern der beste deutsche Springer. Die 28 Sekunden Rückstand auf Frankreich nahm Frenzel gelassen: "Die 20 Kilometer müssen erst mal gelaufen werden. Da ist schon noch was drin..."
Es ist also Spannung angesagt vor dem 4 × 5 km-Langlaufwettbewerb, der um 15.15 Uhr im WM-Stadion in Oberstdorf-Ried beginnt. Das ZDF und das Oberstdorfer Medienteam berichten selbstverständlich live... twß

am 25.01.2014

DSV-Kombinierer feiern historischen Heimsieg

Siegerteam Deutschland beim Gunderen Team Wettkampf Nordische Kombination Oberstdorf

Starke Laufleistung trägt Staffel von Platz 3 nach dem Springen an die Spitze

Jubel, Trubel, Heiterkeit in Oberstdorf. Eine starke Laufleistung hat der deutschen Mannschaft in einem spannenden Staffel-Wettbewerb der Nordischen Kombination in Oberstdorf einen historischen Triumph ermöglicht. 27 Jahre nach dem schwarz-rot-goldenen Triumph 1987 bei der Heim-WM in Oberstdorf gelang Tino Edelmann, Johannes Rydzek, Fabian Rießle und dem überragenden Schlussläufer Eric Frenzel einmal wieder ein Staffelsieg im Allgäu. Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Spiele in Sotschi setzten die DSV-Kombinierer damit ein deutliches Ausrufezeichen, dass sie den Makel des „ewigen Zweiten“ ablegen wollen.

Nach dem Springen noch 28 Sekunden hinter dem erstaunlich guten französischen Team liegend, holten sie sich den Sieg vor Frankreich und Österreich. Bevor Frenzel im Ziel von seinen jubelnden Teamkollegen empfangen wurde, hatten die 5500 begeisterten Zuschauer ein spannendes Rennen in der Loipe erlebt, bei dem sich die drei Führenden lange nichts schenkten. Beim letzten Anstieg zog Frenzel dann aber doch seinen Konkurrenten Lamy-Chappuis und Mario Stecher davon. Den Vorsprung ließ er sich bis ins Ziel nicht mehr nehmen. Für Frenzel war es der siebte Weltcup-Sieg in dieser Saison, für die deutsche Vierer-Staffel der erste.
Das Rennen war bereits mit den ersten Läufern wieder offen, der Vorsprung des Franzosen Maxime Laheurte auf den Deutschen Tino Edelmann auf die Hälfte zusammengeschrumpft. Johannes Rydzek schaffte es dann als zweiter Starter mit einer erneut starken Laufleistung, den Rückstand in einen soliden Vorsprung zu verwandeln. Fabian Rießle als Dritter musste die Verfolger dann jedoch wieder aufschließen lassen. Bis Eric Frenzel kam: Der „König von Seefeld“ hatte seine Topform bis Oberstdorf konserviert und erwies sich als echter Taktikfuchs. Bis zur letzten Runde liefen die drei an der Spitze ein gemächliches Rennen, die Konkurrenten dahinter hatten keine Chance mehr, heranzukommen. In der letzten Runde zündete dann Frenzel den Turbo und setzte sich in einem kraftvollem Endspurt um 1,3 Sekunden vor Frankreich an die Spitze. Österreich blieb mit einem Rückstand von zwei Sekunden auf den dritten Platz.

Stimmen nach dem Wettkampf:
Marco Pichelmayer (Österreich, 3. Platz): „Im Springen hat es mir gestern im Training getaugt, und ich war sehr locker. Heute wollte ich vielleicht zuviel. Skispringen läuft eben zu 90 Prozent im Kopf ab. Aber in der Nordischen Kombination zählt eben auch das Laufen. Und da bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung und der der Kollegen. Obwohl bei uns die Nominierung noch aussteht, mach ich mir keine Gedanken um Olympia. Jetzt sind wir in Oberstdorf und da gilt es morgen noch den Einzelwettkampf zu bestreiten.“

Jason Lamy-Chappuis (Frankreich, 2. Platz): „Die tolle Atmosphäre hier ist gut für uns Sportler in der Nordischen Kombination. Vor allem die vielen Leute im Sprungstadion haben mich begeistert. In den nächsten Tagen geht es zur Regeneration erstmal zurück nach Hause. Dann geht es wieder ins Training, vielleicht nach Courchevel oder auch nach Oberstdorf mit den super Trainingsmöglichkeiten.“

Johannes Rydzek (SC Oberstdorf, Sieger): „Ja, es scheint, als ob mir die Heimrennen im Sommer und Winter besonders liegen. Bis ich ein Daueranwärter auf Platz 1 bin, muss aber noch was an der Schanze passieren. Heute hatten wir ein tolles Publikum an der Schanze und auf der Laufstrecke, das hat man nicht alle Tage. Unser Sieg hier ist vielleicht ein Fingerzeig in Richtung Sotschi, aber es ist schwer, Rückschlüsse zu ziehen, wenn die beste Mannschaft der Norweger fehlt.“

Fabian Rießle (SZ Breitnau, Sieger): „Mit meinem Sprung war ich heute nicht zufrieden. Im Rennen war ich überrascht, dass die anderen so schnell aufgeschlossen haben. Für mich war das ein sehr ungewöhnliches Rennen zwischen Tempo anziehen und Tempo rausnehmen. Ich hätte dem Eric allerdings gern ein bisschen mehr Vorsprung gegeben.“

DSV-Bundestrainer Hermann Weinbuch: „Bei uns gibt es trotz des Sieges vor allem beim Springen noch einiges zu verbessern. Für die Zuschauer war es zwar spannend, aber ich hätte mir gewünscht, dass es nicht so eng gewesen wäre. Eric hat einen Schlussspurt hingelegt, wie ich es ihm selbst nicht zugetraut hätte. Es ist sogar möglich, die Norweger zu knacken. Dies war ein hervorragender Wettkampf mit viel Publikum und wieder ein Schritt dahin, die Nordische Kombination populärer zu machen."
wir/twß

am 24.01.2014

Wie funktioniert eigentlich NK?

Kleine Regelkunde zur Gundersen-Methode bei den Kombinierern

Einzelwettkampf (Individual) Gundersen

Bei diesem Wettbewerb müssen die Athleten einen Sprung auf der Normal- oder Großschanze (75 bis 120 m - K75 - K99 1 Meter = 2 Punkte / > K99 1 Meter = 1,5 Punkte) und einen 10-km-Langlauf absolvieren. Der Wettbewerb wird in der Regel innerhalb von einem Tag ausgetragen, bei widrigen Verhältnissen kann auch der Probesprung vom Vortag als Werungsgrundlage herangezogen werden. Beim Springen steht seit der Saison 08/09 nur noch ein Durchgang auf dem Programm. Die Laufrückstände ergeben sich aus den Punktabständen der einzelnen Athleten. Eine Minute entspricht 15 Punkten.

Die Startreihenfolge für den Langlauf ergibt sich aus der Gundersen-Methode, bei der der Sieger des Springens zuerst startet, danach folgen die weiteren Athleten im Abstand der berechneten Zeitabstände. Der Läufer, der als erster das Ziel erreicht, hat den Wettkampf gewonnen.

Team-Wettbewerb

Hier werden ein Team-Springen und ein Staffellauf über jeweils 4 × 5 Kilometer ausgetragen. Dabei wird das Springen wie in der Einzelkonkurrenz in einem Durchgang bewertet. Die Sportler springen in den jeweiligen Platznummer-Gruppen, die sie von der Teamleitung erhalten haben. Nach dem Springen werden die Punktergebnisse addiert. Im Staffel-Langlauf wird ebenfalls nach der Gundersen-Methode gestartet. Bei 4 × 5 km entsprechen 40 Punkte einer Minute.
Im Weltcup sind nur Teams startberechtigt, die mindestens einen Athleten unter den besten 40 der aktuellen Periode platziert haben.

am 24.01.2014

Setzen Frenzel & Co. ihren Triumphzug fort?

Eric Frenzel

Nach zuletzt überragenden Leistungen im Weltcup steigen die Erwartungen für Olympia – und für die Generalprobe davor in Oberstdorf

Nach zuletzt überragenden Leistungen im Weltcup steigen die Erwartungen für Olympia – und für die Generalprobe davor in Oberstdorf
Die Zeit ist reif. Reif für den ersten deutschen Heimsieg in Oberstdorf seit der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft 2005, als Ronny Ackermann mit zwei Goldmedaillen für die Glanzpunkte im deutschen Lager sorgte. Heute steht Ackermann als verantwortlicher Sprungtrainer an der Schanze und hat maßgeblichen Anteil an den großen Erfolgen zuletzt im Weltcup.
Vor allem der Triumph von Eric Frenzel am vergangenen Wochenende bei der Triple-Premiere in Seefeld lässt die Erwartungen im deutschen Team und bei den deutschen Fans fast ins Unermessliche steigen. Aber auch Frenzels Teamkollegen gehören in der momentanen Form zu den heißen Medaillenanwärtern in Sotschi – und natürlich in Oberstdorf, wo an diesem Wochenende mit einem Staffel- und einem Einzelwettbewerb die Generalprobe vor den Olympischen Spielen am Schwarzen Meer stattfindet. Die Chancen auf einen Heimsieg sind umso größer, da sich die besten Norweger kurz vor dem Saisonhöhepunkt aus dem Weltcup-Zirkus ausgeklinkt haben und in Sankt Moritz in der Schweiz Höhenluft schnuppern und unter ähnlichen Bedingungen wie in Krasnaya Polyana trainieren.
Dafür, dass die Norweger nur mit einem B-Team in Oberstdorf antreten, zeigt DSV-Trainer Weinbuch sogar Verständnis: „Die absolvieren dort noch einen Laufblock in der Höhe. Wir hingegen wollen uns im Springen weiter verbessern, läuferisch sind wir bereits in sehr guter Form.“ Da die Wettkampfstrecken in Sotschi auf gut 1000 Meter über Meeresniveau liegen, sei eine Höhenanpassung aus Sicht Weinbuchs nicht unbedingt erforderlich. „Unser Schwerpunkt liegt daher auf der Schanze und ein Wettkampf ist da das beste Training.“
Weinbuch weiter: „Jetzt freuen wir uns, vor heimischem Publikum wieder einmal von einer Großschanze springen zu können. Bisher hatten wir fast ausschließlich Kleinschanzen im Programm, bei denen vor allem der Absprung im Fokus lag. Bei der größeren Anlage liegt das Augenmerk mehr darauf, die Geschwindigkeit und den Fluss mit in den Sprung zu nehmen. Dieser Wechsel sollte uns sehr gut tun, er führt uns vom Detail, dem Absprung, zum Großen Ganzen, dem kompletten Sprungfluss. Das ist eine sehr gute Vorbereitung in Hinblick auf Sotschi.“
Zum offiziellen Training am heutigen Freitag sind im 64 Athleten starken Teilnehmerfeld (aus 14 Nationen) gleich zwölf Starter des Deutschen Skiverbandes: Philipp Blaurock (Biberau), David Welde (Sohland), Wolfgang Bösl (Berchtesgaden), Janis Morweiser (Oberstdorf), Jakob Lange (Kiefersfelden), Tobias Haug (Baiersbronn), Manuel Faisst (Baiersbronn), Fabian Riessle (Breitnau), Tino Edelmann (Zella-Mehlis), Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt), Johannes Rydzek (Oberstdorf)und Eric Frenzel (Oberwiesenthal).

am 24.01.2014

Frau Holle wirbelt wieder...

Yoshito Watabe, Sieger der Qualifikation

und die DSV-Asse wirbeln mit - Spitzenplätze bei der Qualifikation zum FIS Weltcup der Kombinierer

Pünktlich zum Beginn des Weltcup-Wochenendes in Oberstdorf hat Frau Holle ihren Streik beendet. Leichter Flockenwirbel in der hell erleuchteten Erdinger Arena verliehen dem provisorischen Wertungsdurchgang der Nordischen Kombinierer für den Einzelwettkampf am Sonntag eine stimmungsvolle Atmosphäre. Auch von den weiten Sprüngen der 64 Athleten aus 14 Nationen waren die Zuschauer angetan. Aus deutscher Sicht war der Abend auch richtig erfolgreich: Zehn der zwölf gestarteten DSV-Sportler qualifizierten sich für den Wettkampf am Sonntag. Einzig Janis Morweiser (SC Oberstdorf) konnte seinen Heimvorteil nicht nutzen und schaffte es auf Rang 52 nicht unter die besten 50. Philipp Blaurock (SV Biberau) wurde trotz eines guten Sprungs nach der Materialkontrolle disqualifiziert.

Der hochfavorisierte Eric Frenzel (WSC Oberwiesenthal) landete mit einem Satz über 129 Meter hinter Yoshito Watabe (JPN) mit 132,5 Meter und den starken Österreichern Willi Denifl und Christoph Bieler auf dem vierten Platz. 21 Sekunden würden ihm zur Spitze fehlen, sollte der provisorische Wertungsdurchgang bei einer wetterbedingten Absage des Sonntagsspringens zählen. Der junge Tobias Haug (SV Baiersbronn) kam auf den Rang 5 und auch Tino Edelmann (SC Motor Zella-Mehlis) landete mit einem Sprung auf 126,5 Meter noch unter den Top Ten. Lokalmatador Johannes Rydzek (SCO), der sich in den jüngsten Wettbewerben hinter Eric Frenzel in absoluter Topform empfohlen hatte, war heute mit einer Weite von 123,5 Meter noch nicht ganz oben angekommen. Ihm blieb am Ende der 18. Platz.

Für die morgige Staffel stehen die deutschen Starter bereits fest. DSV-Trainer Hermann Weinbuch wird am Samstag seine für Olympia favorisierte Staffel mit Eric Frenzel, Johannes Rydzek, Tino Edelmann und Fabian Rießle in den Wettkampf schicken.

Stimmen aus der Pressekonferenz des Deutschen Skiverbandes am Freitagabend in Oberstdorf:

Eric Frenzel: „Hier in Oberstdorf ist alles bestens präpariert, die Schanze ist in gutem Zustand, obwohl es der Neuschnee schwierig gemacht hat. Die Helfer haben aber einen guten Hang hinbekommen“.

Johannes Rydzek: „Für mich ist es etwas ganz besonderes, vor heimischer Kulisse zwei Wettkämpfe erleben zu dürfen. Wenn wir jetzt gutes Wetter haben und hoffentlich viele Zuschauer kommen, freuen wir uns auf zwei tolle Wettkämpfe.“

Tino Edelmann: „Ich war am Anfang der Saison flop, jetzt geht es in Richtung topp. Bis ganz nach vorn ist es aber noch ein Stück Weg. Ich hoffe, dass ich den jetzigen Schwung mitnehmen kann, von ganz hinten nach vorn zu kommen“.

Trainer Hermann Weinbuch: „Alle deutschen Kombinerer haben den gleichen Aufbau gehabt, jeder ist recht gesund durchgekommen, so dass es keine größeren Verschiebungen gegeben hat. Uns hat es aber auch überrascht, dass der Eric so gezündet hat, denn im Training war er mit den Kollegen auf gleicher Höhe. Aber vielleicht war er vom Kopf her besser vorbereitet. Wir wollen vor Sotschi jetzt noch einen guten Wettkampf in Oberstdorf bestreiten, dann ein paar Tage regenerieren. Dann kommen wir wieder nach Oberstdorf, weil hier sehr gute Trainingsbedingungen herrschen. Die Schanze hat die gleiche Anlaufspur wie die in Sotschi, da gilt es noch, ein paar Sachen zu testen. Am 8. fliegen wir nach Sotschi, am 12. ist der erste Wettkampf. Das ist zwar eng, aber wir wollen hin – und los geht’s.“ (wir, twß)

am 23.01.2014

Helfer haben Großes geleistet

Johannes Rydzek

Johannes Rydzek freut sich auf den Heimweltcup - Spannenden Wettkämpfen steht nichts im Wege

So richtig in Schwung kommen mag der Winter noch nicht und die Helfer vom Skiclub Oberstdorf haben alle Hände voll zu tun, um die Strecke im Langlaufstadion Ried weltcup-tauglich zu halten. Umso besser in Fahrt sind die Nordischen Kombinerer, Hochspannung bei den letzten Rennen in Seefeld, überragende Leistungen von Frenzel und Rydzek sowie eine geschlossene starke deutsche Mannschaft lässt hoffen für die Olympischen Spiele in Sotschi. Zunächst jedoch steht der Weltcup in Oberstdorf auf dem Programm. Wir sprachen mit Johannes Rydzek vor den Wettkämpfen in seiner Heimat.

Johannes, nach dem tollen Wochenende in Seefeld- sind Sie schon wieder auf dem Boden oder noch auf der Welle der Euphorie?
Rydzek: Ja, schon wieder am Boden. Bei dem straffen Zeitplan wie wir ihn im Winter haben, hat man nicht viel Zeit, abzuheben  Außerdem steht wie gesagt, der Heimweltcup vor der Tür. Da heißt es, am Ball bleiben

Haben Sie den „Arbeitsplatz“ fürs Wochenende schon gestestet? Alles okay angesichts der warmen Temperaturen und des Schneemangels?
Rydzek. Auf der Schanze war ich zwar noch nicht, aber die kann ich von meinem Fenster aus sehen. Und da schaut es trotz des wenigen Schnee sehr gut aus. Auch im Langlaufstadion haben die Helfer schon Großes geleistet und 2,5 Kilometer perfekt präpariert. Spannenden Wettkämpfen steht also nichts im Wege.

So kurz vor Olympia: nachdem die komplette Mannschaft sich so stark präsentiert, Trainer Hermann Weinbuch aber auch schon mahnt, jetzt ein bisschen Dampf herauszunehmen. Was dürfen die Zuschauer am Wochenende erwarten?
Rydzek: Natürlich ist die Regeneration vor Olympia, vor allem nach so einem Wochenende wie in Seefeld sehr wichtig. Jedoch ist der Heimweltcup hier natürlich auch ein Highlight für mich und das ganze deutsche Team. Deswegen wird jeder versuchen, sich hier mit einem guten Ergebnis Selbstvertrauen für die Spiele zu holen.

Blicken wir zurück: Vor vier Jahren als 18 –Jähriger bei den Olympischen Spielen dabei gewesen zu sein, und 2014 als einer der Arrivierten zu starten: Erinnern Sie sich an Vancouver und wie sind die Erwartungen im Vergleich dazu für Sotschi?
Rydzek: Es hat sich in den vier Jahren viel verändert. Damals waren die Spiele eigentlich noch gar nicht mein Ziel. Ich konnte mich aber dennoch qualifizieren und so sehr unbeschwert an die ganze Sache herangehen. Die Eindrücke waren natürlich überwältigen. Alle Sportarten und Athleten aus den unterschiedlichsten Nationen zu treffen, das hat einen ganz besonderen Flair. Für Sotschi sind die Voraussetzungen andere: Die Erwartungen sind mit den Erfolgen gestiegen, trotzdem versuche ich mich dadurch nicht unter Druck setzen zu lassen und befreit meine Wettkämpfe zu bestreiten. Wenn mit das gelingt, denke ich, werden es am Ende schöne Wettkämpfe sein. Die Wettkampfstätten dort sind beeindruckend: wie aus dem Nichts in so kurzer Zeit das alles geschaffen wurde. Der Umweltaspekt wurde hier leider, anders als in Vancouver, völlig vernachlässigt.

Noch ein bisschen zu Ihrer persönlichen Entwicklung. Damals waren Sie noch Schüler mit der Belastung durchs Abitur. Wie sieht es heute aus?
Rydzek: Heute studiere ich und habe natürlich wieder eine doppelte Belastung. Jedoch kann ich mir hier vieles so einteilen wie es gern hätte. So habe ich dieses Semester mein Studium hinten angestellt, um mich voll auf Sotschi zu focussieren. Das ging in der Schule damals nicht.
wir

am 15.01.2014

DSV-Kombinierer vor Heimweltcup in Top-Form

Langlaufstadion Ried

Besser hätte das Timing kaum sein können. Rechtzeitig vor den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi (ab 7. Februar) und vor dem Heim-Weltcup in Oberstdorf (25. bis 27. Januar) sind die deutschen Kombinierer in absoluter Topform.

Den Beweis dafür lieferten sie zuletzt im französischen Chaux-Neuve. Einen Tag nach dem norwegischen Dreifach-Erfolg im Einzel durch Mikko Koksilien, Magnus Krok und Joergen Graabak schlugen die DSV-Asse am Sonntag im Team-Sprint zurück und eroberten durch Tino Edelmann und Fabian Riessle das Siegerpodest sowie durch Johannes Rydzek und Erik Frenzel Rang drei.

Beide Teams zeigten vor allem in der Loipe eine herausragende Leistung, doch auch mit den Resultaten an der Schanze war Bundestrainer Hermann Weinbuch großteils zufrieden: "Das Trainingslager in Predazzo hat sich ausgezahlt. Eric Frenzel konnte sogar seinen ersten Sprungwettkampf in dieser Saison gewinnen."

Zwei Wochen vor seinem Heim-Weltcup zeigte sich auch Johannes Rydzek vom Skiclub Oberstdorf zufrieden: "Es war schon toll, mit drei guten Kumpels auf dem Podium zu stehen." Auch wenn der dreifache Silbermedaillen-Gewinner der WM in Oslo sein Hauptaugenmerk nun auf die bevorstehenden Weltcups im österreichischen Seefeld richtet, spürt er schon so etwas wie Vorfreude auf das Weltcup-Wochenende im Allgäu: "Natürlich ist das für mich neben der Olympia-Teilnahme der absolute Saisonhöhepunkt." Und wie es sich anfühlt, vor heimischer Kulisse auf dem Podium zu stehen, weiß Rydzek. Ende August gewann er souverän den Sommer-Grand-Prix in der heimischen Erdinger Arena. Gegen eine Wiederholung hätte der 22-Jährige ganz bestimmt nichts.

Programm in Oberstdorf:
Freitag, 24. Januar 2014
16 Uhr: Offizielles Training Skispringen HS 137
18 Uhr: Qualifikation / Provisorischer Wettkampfdurchgang HS 137

Samstag, 25.01.2014
12 Uhr: Probedurchgang Skispringen HS 137
13 Uhr: Wertungsdurchgang Skispringen HS 137
15.15 Uhr: Staffel 4 × 5 km
anschl.: Siegerpräsentation im Stadion
19 Uhr: Offizielle Siegerehrung im Nordic Park

Sonntag, 26.01.2014
10 Uhr: Probedurchgang Skispringen HS 137
11 Uhr: Wertungsdurchgang Skispringen HS 137
14:30 Uhr: Individual Gundersen 10km
anschl.: Siegerehrung im Stadion

Weitere Stimmen aus dem Lager des Deutschen Skiverbandes:

Bundestrainer Hermann Weinbuch: "Mit den Leistungen in Chaux-Neuve bin ich zufrieden. Das Trainingslager in Predazzo hat sich ausgezahlt und wir konnten wie geplant einige Kleinigkeiten verbessern. Dabei ist es insbesondere Fabian Rießle und Tino Edelmann gelungen, das Erlernte sofort im Wettkampf umzusetzen, und auch Eric hat auf der Schanze einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. So konnte er im Einzel seinen ersten Sprungwettkampf in diesem Jahr gewinnen. Leider hat es für ihn dann aber nicht zu einem Podestplatz gereicht. Er musste als Führender nach dem Springen alleine vorneweg laufen, während sich die Norweger zu viert hinter ihm formieren und gegenseitig den Windschatten nutzen konnten, um dann mit sehr gutem Material das ganze Podium für sich zu beanspruchen. Daran sieht man, dass für einen Sieg immer alles passen muss - Eric ist dennoch absolute Weltspitze, gut in Form und kann jederzeit gewinnen.

Mit den Team-Leistungen war ich glücklich, es war vor allem in der Loipe unheimlich spannend! Dabei haben besonders Fabian und Tino taktisch klug agiert - und mit seiner schnellen Reaktion sowie seinem Punch hat sich Fabian dann im Zielspurt perfekt durchgesetzt. Wir sind auf dem richtigen Weg, kurz vor Sotschi kommen immer mehr unserer Aktiven richtig gut in Fahrt. Fabian Rießle hat sich durch seine Vorstellungen in Frankreich das dritte Olympia-Ticket bereits gesichert. Die letzten zwei Plätze werden in Seefeld ausgemacht.

In Seefeld erwartet uns ein Novum: Die drei angesetzten Wettkämpfe werden zum Schluss zu einer Gesamtwertung zusammengenommen. Dabei bekommen die Athleten in den ersten zwei Rennen nur die Hälfte der üblichen Weltcuppunkte für ihre Platzierungen, im letzten Rennen dann wiederum die doppelte Menge. In Hinblick auf den Gesamtweltcup wäre es für Eric am wichtigsten, das letzte Rennen für sich zu entscheiden - dafür spielen aber natürlich die Leistungen der Vortage eine Rolle. Sehr gut finde ich am ,Nordic Combined Triple', dass es mit den Distanzen von fünf, zehn und 15 Kilometern sowohl die sprung-, als auch die laufstarken Athleten gleichermaßen bevorteilt. Die Renntaktik wird in den drei Tagen wohl etwas anders sein als sonst, denn es geht nicht nur um die Platzierung in einem Wettbewerb, sondern auch um Bonus- oder Minussekunden gegenüber den Gegnern, die vom ersten bis ins letzte Rennen mitgenommen werden."

Fabian Rießle: "Chaux-Neuve war ein richtig gutes Wochenende für mich. Zwischen den Jahren habe ich mit meinen Heimtrainern in Hinterzarten und dann im Mannschaftstrainingslager in Predazzo am Springen gearbeitet und dabei gesehen, dass noch viel mehr in mir steckt. Dass ich das dann gleich in Frankreich im Wettkampf umsetzen konnte, war perfekt. Dass ich damit nun auch das Olympiaticket in der Tasche habe, ist ein tolles Gefühl. Das ist richtig cool, da geht für mich ein Traum in Erfüllung! So kann ich die restlichen Weltcups nun entspannt angehen. In Seefeld möchte ich wieder gute Sprünge zeigen. Läuferisch bin ich gut in Form und wenn beides zusammen passt, ist noch Luft nach oben."

"Nordic Combined Triple" erstmals in Seefeld

Während am Freitag noch alle gemeldeten Athleten den Wettkampfsprung auf der HS-109-Anlage und den anschließenden Langlaufsprint über fünf Kilometer in Angriff nehmen werden, bleiben am Samstag nur noch die 50 besten Athleten aus der ersten Entscheidung im Wettbewerb.
Nach dem Wettkampfsprung am Samstag und den anschließenden 10 Kilometern in der Loipe, für die die Läufer ihr Zeitguthaben vom Vortag mitbekommen, wird das Feld ein weiteres Mal minimiert. Für den alles entscheidenden Wettbewerb am Sonntag sind dann nur noch die 30 stärksten Athleten zugelassen.
Auch am Sonntag nehmen die Kombinierer ihren Vorsprung vom Vortag mit in das Rennen. Am Ende darf sich jener Athlet, der nach 15 Loipenkilometern als Erster die Ziellinie überquert, als Premierensieger des "Seefeld Nordic Combined Triple" feiern lassen. In Oberstdorf kommt diese Wettkampfform nicht zur Anwendung. Dort findet am Samstag ein Staffelwettbewerb und am Sonntag nach dem Springen ein Einzelrennen über 10 Kilometer statt.

am 21.08.2013

Foto-Download

Oberstdorf

Hier finden Sie einige Impressionen von den Stadien in Oberstdorf und vergangenen Weltcups der Nordischen Kombination.

am 20.01.2001

Der „König von Seefeld“ kommt nach Oberstdorf

Eric Frenzel

Eric Frenzel, der erste Triple-Sieger der Ski-Geschichte, will seine gute Form auch in Oberstdorf unter Beweis stellen. Nach seinem Triumph in Seefeld ist der 25-jährige auch Favorit für Olympia.

Mit der deutschen Fahne in der Hand übersprang Eric Frenzel die Ziellinie und demonstrierte so noch einmal, wer derzeit der kompletteste Nordische Kombinierer der Welt ist. Mit einer eindrucksvollen Leistung über drei Tage schrieb sich der Oberwiesenthaler als erster Sieger des sogenannten Seefeld-Triple in die Geschichtsbücher seiner Sportart ein und verdiente nebenbei 30 000 Euro. Insgesamt 300 Weltcup-Punkte an drei Tagen ließen ihn zudem seinen Vorsprung in der Gesamtwertung erheblich ausbauen.

«Ja, ich will das Triple gewinnen», formulierte Frenzel am ARD-Mikrofon unmittelbar vor dem Start zum entscheidenden 15-Kilometer-Lauf. Mit diesem Ziel war er nach Österreich gereist und hatte nie einen Zweifel daran gelassen, dass er dies auch in die Tat umsetzen würde. Alle drei Tagessiege gingen an den 25-Jährigen, der auch keine Probleme mit den unterschiedlichen Streckenlängen hatte. Am ersten Tag gab es einen fünf Kilometer-Sprint, die zweite Etappe war eine klassische 10-Kilometer-Distanz, und am Schlusstag mussten 15 Kilometer bewältigt werden. Zudem war er auf der Schanze eine Klasse für sich, auch wenn ihn der in der Triple-Wertung Zweitplatzierte Haavard Klemetsen zweimal bezwingen konnte.

«Mir war vor dem 15er klar, dass es gut für mich ausgehen wird. Havaard ist nun mal nicht der beste Läufer. Ich bin mein Tempo gelaufen, und da von hinten nichts mehr kam, habe ich dann etwas Speed herausgenommen. Die zwei letzten Runden waren ein reiner Genuss für mich», erzählte der Sachse am Sonntag völlig gelöst, um dann festzustellen: «Das gesamte Wochenende ist sehr gut für mich gelaufen. Die Leistung war in Ordnung.»

Das musste auch die Konkurrenz neidlos anerkennen. Der mitfavorisierte Norweger Magnus Moan, der ebenfalls unbedingt siegen wollte, dann aber lediglich Dritter wurde, ging schnurstracks auf den «König von Seefeld» zu, verneigte sich und umarmte schließlich den Sieger. «Was habt ihr da für einen Typen? Was habt ihr mit dem gemacht?», fragte er schon resignierend ob der Ausgeglichenheit des Siegers.
Auch Bundestrainer Hermann Weinbuch kam aus dem Grinsen nicht heraus. Allerdings hat er nun die Aufgabe, Frenzels Form noch drei Wochen bis zu den Olympischen Winterspielen konservieren zu müssen. «Wir müssen etwas Gas herausnehmen und die Spannungsphase erhalten. Es sieht zwar alles locker und leicht bei ihm aus, aber er muss jetzt unbedingt auch regenerieren. Es ist alles harte Arbeit, das darf man nicht vergessen», betonte der Coach. Obwohl das ausgerechnet zum Heim-Weltcup am kommenden Wochenende nach einer Pause klingt, sind die Organisatoren in Oberstdorf fest davon überzeugt, dass der Deutsche Skiverband beim Heimspiel mit seinen besten Leuten antritt.

Bei der Generalprobe in Seefeld erfüllten mit dem Oberstdorfer Johannes Rydzek auf Platz vier, Tino Edelmann auf Rang sechs und Fabian Rießle auf Position zwölf auch die vornominierten Sotschi-Fahrer die Vorgaben der Trainer. „Wir wollen in Sotschi angreifen. Da gibt so ein Ergebnis Selbstvertrauen“, betonte Weinbuch, dessen Athleten, allen voran aber Frenzel, in der Favoritenrolle sind.

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NK Einzel

Impressionen vom Weltcup der Nordischen Kombination in Oberstdorf vom 24. - 26.01.2014

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